Monday, February 20, 2017

Nö oder doch doch




Es geschah während einer Visite, bei ich wieder einmal Nein zu passivierende Maßnahmen sagen mußte und ich tat es mit dem Ausspruch: "Nö! Einfach Nö!" Schwester Christina, die mit dabei war, schenkte mir später eine Postkarte mit dem Aufdruck "Nö! Einfach Nö!" - ich habe sie mir einschweißen lassen.


Warum habe ich dieses Nö benutzt? Vielleicht sollte es kein hartes Nein sein, eben nicht so abweisend. Andererseits war es aber auch ein klares Nein und kein Jein.

Das Nö, das ich hin und wieder gebrauche, ist kein nörgelndes Nein und schon gar kein immerwährendes Nein, das jeden Dialog zunichte machen würde. Dann wäre ein doch fällig, aber auch nur dann.


Wie könnte man das härtere Nein verstärken. Ich meine, dann kommt nur das russische Njet in Frage. Aber ich glaube, Nö und Nein reichen für meine Zwecke.

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